Julius Christ und Sönke Kruse gewinnen Leipziger Langstrecke im Zweier

Für Julius Christ vom RTHC Bayer Leverkusen war es die bislang erfolgreichste Teilnahme am Frühjahrstest des Deutschen Ruderverbandes in Leipzig. Nachdem er am Samstag auf dem Ergometer einen neuen persönlichen Bestwert über die 2000 m aufgestellt hatte und sich damit unter den besten fünf Athleten über beide Disziplinen (Riemen und Skull) platzierte, gewann er am Sonntag mit Sönke Kruse (RV Münster) den Langstreckentest über 6000 m im Zweier. Einen neuen persönlichen Bestwert auf dem Ergometer stellte auch Kathrin Marchand auf.

Die Mannschaft des RTHC wurde zwar kurzfristig noch durch krankheitsbedingte Absagen von Marc Lembeck und Nikita Mohr dezimiert, aber die Ergebnisse der verbleibenden Athleten waren überwiegend sehr respektabel.

 

Als erste RTHC-Starter absolvierten Kathrin Marchand und Daniel Müller am Samstagmorgen den 2000 m-Ergometerwettkampftest. Während Müller ein Ergebnis im Rahmen der Erwartungen erreichte, markierte Marchand erneut eine persönliche Bestzeit und profitierte dabei offensichtlich auch von ihren Teilnahmen an den Skilanglauf-Trainingslagern im Winter.

Julius Christ bestätigte den Trainingseindruck vollkommen und erreichte mit einem kraftvollen Auftritt bei relativ ruhiger Frequenz und mit langen Schlägen ohne Leistungsabfall einen neuen Bestwert. Sönke Kruse blieb diesmal knapp über seinem persönlichen Rekord, beendete aber den Wettkampf nur wenige Zehntelsekunden nach Christ.

Am Sonntag galt es dann, die Physis vom Ruderergometer möglichst gut ins Boot zu übertragen und dies 6000 m konzentriert und technisch sauber durchzuhalten.

Bei teils wechselnden Windbedingungen auf dem Elster-Saale-Kanal bestätigten Julius Christ und Sönke Kruse ihre starken Vorleistungen, holten sich in 21:10 Minuten den Sieg und tankten damit Zuversicht für die Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg (11.-13. April).

Kathrin Marchand wurde im Mixed PR3-Doppelzweier mit ihrem Kollegen aus dem Vierer Valentin Luz in einem engen Feld Zweite.

Daniel Müller war im PR3-Einer der schnellere der beiden gestarteten Skuller und schloss das Wochenende zufriedenstellend ab.

Keinen guten Tag erwischte dagegen Luca Volkert, der im Junior-Einer auf den 6 Kilometern nicht zurecht kam und seine Physis nicht in Bootsgeschwindigkeit umsetzen konnte.