Verbundausbildung
Oberbürgermeister begrüßt Initiative zur Schaffung von Ausbildungsplätzen im Sport„Verbundausbildung im Sport“ will neue Ausbildungsplätze für Sport- und Fitnesskaufleute Die Initiative „Verbundausbildung im Sport“ hat zum Ziel, zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. Das Besondere daran ist, dass die Ausbildungsplätze bei Sportvereinen geschaffen werden sollen. Die Vereine müssen dabei nicht allein ausbilden: Sie können mit anderen Vereinen oder auch mit Unternehmen zusammen im Ausbildungsverbund ausbilden. „Das ist ein Ansatz, den ich sehr gut finde“, sagte OB Ernst Küchler (SPD) bei der Vorstellung dieser Initiative durch das Projektteam und den SportBund Leverkusen e.V. „Gerade in der Sportstadt Leverkusen sollten Vereine von dieser Möglichkeit wissen und davon auch Gebrauch machen.“ Ausgebildet werden sollen vor allem Sport- und Fitnesskaufleute: Dieses Berufsbild wurde erst 2001 als Antwort auf die gestiegenen Anforderungen an die Vereine entwickelt. Vor allem kaufmännisches Wissen wird immer wichtiger. Um die „Verbundausbildung im Sport“ Wirklichkeit werden zu lassen, sollen Sportvereine und passende Unternehmen zusammen kommen. Die Initiative „Verbundausbildung im Sport“ wird deshalb in den kommenden Wochen geeignete Partner gezielt ansprechen, um zusätzliche Ausbildungsplätze zum Ausbildungsbeginn August 2006 zu schaffen. Außerdem werden Schüler und Lehrer über das Berufsbild und die Ausbildungsmöglichkeiten bei Vereinen informiert. In der Initiative „Verbundausbildung im Sport" sind aktiv:
___________________________________ Leverkusen bildet aus!Sponsoren: TuS 1887 Roland Bürrig e.V. - Bürrig Danke für Ihre Unterstützung!
Leverkusener Jugendliche brauchen Ausbildungsplätze In den letzten Wochen drängt die Berichterstattung über die Koalitionsverhandlungen, die Regierungsbildung und die ersten Amtshandlungen der neuen Bundeskanzlerin die Berichte über Jugendarbeitslosigkeit und fehlende Ausbildungsplätze in den Hintergrund. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ende August noch 195.300 Jugendliche eine Lehrstelle suchten.
Es wird daher nicht mehr lange dauern und wir werden mit neuen Hiobsbotschaften über das neuerliche Anwachsen der Ausbildungsplatzlücke, über den dramatischen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit insgesamt sowie über die Zusammenhänge von Arbeitslosigkeit, Per-spektivlosigkeit und Anwachsen von Armut in unserem Land versorgt. Und bei wem werden angesichts solcher Berichte nicht Erinnerungen an die Ereignisse in unserem Nachbarland Frankreich in den zurück liegenden Wochen wach? Abwarten hilft nicht – es muss etwas getan werden. Jetzt! „Verbundausbildung im Sport„ will hier etwas ändern und zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen. Diese Initiative wird getragen vom „Projektbüro für zukunftsfähigen Gesellschaftswandel GmbH„ und dem LandesSportBund NRW. „Verbundausbildung im Sport„ hat in Leverkusen das Ziel, zusammen mit dem SportBund Leverkusen e.V. neue Ausbildungsplätze zu schaffen. Insbesondere Sportvereine sollen dazu bewegt werden Sport- und Fitnesskaufleute auszubilden. Neben den großen Sportvereinen gibt es auch viele mittlere und kleinere Vereine, die zur Bindung der Menschen an ihre Region beitragen. Sportvereine sind aber auch Wirtschaftsfaktor, indem sie Konsumanreize setzen, Dienstleistungen anbieten oder als Nachfrager auf den Märkten auftreten, kurz: sie handeln wirtschaftlich.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Sportvereine Jugendlichen eine Ausbildung anzubieten. Viele Vereine machen von diesen Optionen bereits Gebrauch, viele andere sind aufgrund ihrer Größe nicht in der Lage, alleine auszubilden. Einer großen Zahl der Vereine fehlen die für eine Ausbildung notwendigen finanziellen Mittel.
Mit unserer Initiative möchten wir Leverkusener Unternehmen ansprechen, um die Finanzierung von Ausbildungsplätzen für Leverkusener Jugendliche in ihrer Stadt sicher zu stellen. Zur Finanzierung eines Ausbildungsplatzes zum/zur „Sport- und Fitnesskaufmann/ -kauffrau„ sind über einen Zeitraum von 36 Monaten durchschnittlich 555,- € monatlich notwendig. Dies können sich viele Sportvereine nicht leisten. Da aber die Bereitschaft dieser Vereine besteht, die Ausbildung durchzuführen, rufen wir Sie als Vertreter Leverkusener Unternehmen auf, diese möglichen Ausbildungsplätze zu sponsern!
Mit nicht einmal 30 monatlichen Sponsorenbeträgen von 20,- € kann für einen Leverkusener Jugendlichen ein Ausbildungsplatz zum Sport- und Fitnesskaufmann bzw. zur Sport- und Fitnesskauffrau finanziert werden. Und da es sich beim Sponsoring um ein Geschäft auf Gegenseitigkeit handelt, kann Ihr Unternehmen auch noch werbewirksam davon profitieren: Ihr Logo wird auf der Homepage des SportBund Leverkusen e.V., auf der Seite des ausbildenden Vereins und auf der Seite www.verbundausbildung-im-sport.de platziert. So sprechen Sie die Menschen in Ihrer Nähe zusätzlich an. In Pressemitteilungen über die gesponserten Ausbildungsplätze werden Sie und Ihr Unternehmen namentlich erwähnt. Wichtig für alle Unternehmen, die sich am Sponsoring zugunsten der Ausbildungsplätze in Leverkusen beteiligen möchten, ist in diesem Zusammenhang mit Sicherheit die Tatsache, dass nach Paragraph 4 Absatz 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) Ausgaben für Sponsoring von den Finanzbehörden als Betriebsausgaben im Rahmen der Gewinnermittlung berücksichtigt werden. Entscheiden Sie sich für das Sponsoring, dann füllen Sie bitte das Formular auf der nächsten Seite aus und schicken es an uns zurück. Wir werden Sie dann kontaktieren, um die Einzelheiten zu besprechen und den Sponsoringvertrag abzuschließen. Helfen Sie mit Ausbildungsplätze für Leverkusener Jugendliche zu finanzieren! Förderungsantrag herunterladen. |
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